Tri, Tra, Trullalla, der Kunibert ist wieder da…! Es wird höchste Zeit, dass ich euch von meinem Ausflug nach Niigata zum Sanjo-Matsuri-Volksfest berichte.
Darf ich vorstellen: Tengu-san, mein neuer Freund und die Hauptattraktion des historischen Samurai-Umzugs beim Sanjo-Matsuri. Was meint ihr? Seh’ ich ihm ähnlich?
OK, das mit den Plateau-Schuhen muss ich noch üben. Aber bis zum nächsten Fest ist ja noch ein Jahr Zeit. Vielleicht darf ich ja dann den Tengu-san spielen?!
Nach dem anstrengenden Plateau-Schuh-Stelzenlauf musste ich mich natürlich erstmal stärken. Natürlich mit einer Original-Sanjo-Matsuri-Spezialität – Poppo-yaki.
War übrigens sehr lecker – auch wenn sich der Name vielleicht etwas komisch anhört.
Nach dem Fest hab ich mir dann das Japan-Meer angeschaut. Den Pazifik kannte ich ja schon von meiner Überfahrt mit meinem Piratenschiff und meiner Landung in Japan. Da wollte ich natürlich auch mal “die andere Seite” sehen.
Da der romantische Sonnenuntergang leider von ein paar aufziehenden Wolken getrübt wurde, hab ich mir dann eben auf dem Mini-Fischmarkt an der Strandpromenade noch ein Krebssüppchen gegönnt. Lecker! Und Krebsfleisch aus den Scherenhänden raussaugen ist irgendwie wie Weißwurst “zuzeln”. Wer sich das wohl von wem abgeguckt hat?
Am nächsten Tag hab ich mich dann im Yahiko-Schrein wieder mal um mein Seelenheil gekümmert. Zuerst kommt natürlich immer die obligatorische Reinigungszeremonie. Natürlich hab ich mich streng an den Ablauf gehalten, wie er im “Reiseprospekt für Seelenheil-Pilger” beschrieben war. Mein Japanisch ist zwar noch nicht so gut, aber es waren ja Bilder dabei…
Nicht nur sauber, sondern rein gewaschen ging es dann weiter zum “Orakel-Stein”. Es heißt, wenn einem der Stein beim Hochheben schwer vorkommt, wird man auch die vor einem liegenden Aufgaben als schwer empfinden. Kommt einem der Stein leicht vor, wird man die vor einem liegenden Aufgaben spielend erledigen.
Naja, für jemanden, der den Schwarzen Ritter besiegt hat, war natürlich so ein “Kieselsteinchen” keine wirkliche Herausforderung.
Trotzdem hab ich mir anschließend und abschließend noch ein entspannendes heißes Fußbad gegönnt und dabei mit den japanischen “Kaffeekränzchen-Damen auf Kegelausflug” geklönt.
So, liebe Kinder, das war’s für heute. Euer Kunibert verabschiedet sich für heute – bis zum nächsten Mal. Ich bin schon gespannt, wohin mich mein nächstes Japan-Abenteuer führen wird.







